Auf Sardinien finden rund um das Jahr zahlreiche traditionelle Feste statt, die meisten haben einen religiösen Hintergrund. Die Sarden feiern in erster Linie für sich selbst, freuen sich aber sehr über Gäste von außerhalb.
Lassen auch Sie sich verzaubern und erleben Sie zusammen mit den Einheimischen echte sardische Kultur.
Genießen Sie ein Fest für alle Sinne: Sehen Sie die wertvollen Kostüme, lauschen den archaischen Klängen der Sprache und kosten die echte sardische Küche.
In der Faschingswoche finden viele Veranstaltungen abseits der klassischen Touristenpfade statt.
Wir empfehlen eine Reise zu den außergewöhnlichen Reiterfesten in Oristano und Santulussurgiu. Lohnenswert ist auch ein Ausflug zu den Mamuthones nach Mamoiada mit Ihren finsteren Masken und Glocken.
Am Karnevalssonntag ist Oristano Schauplatz des seit 1543 stattfindenden Reiterfestes „Sa Sartiglia“. Mit großer Geschwindigkeit galoppieren festlich eingekleidete Reiter auf prächtigen Pferden durch die historische Altstadt, um am Ende einen in der Luft aufgehängten Stern auf Ihren Degen zu spießen.
Weitere interessante Reiterspiele runden das Programm ab. Ein guter Ausgangspunkt ist das Landhotel Mandra Edera bei Abassanta. Von hier kann man alle Feste bequem erreichen und genießt die Ruhe und angenehme Atmosphäre dieser individuellen Unterkunft. Auch in der Nähe von Cabras oder außerhalb von Oristano hält Oscar Reisen als Sardinien-Spezialist die richtige Unterkunft bereit.
Ostern wird mit Osterprozessionen am Karfreitag und Ostersonntag gefeiert, bekannt ist z.B. die Prozession „Lunissanti" in Castelsardo.
Am 1. Mai findet zur Erinnerung an die Befreiung von der Pest durch den Heiligen im Jahr 1657 die „Sagra di San Efisio“ in Cagliari statt. Hunderte von prächtig geschmückten Pferden, Ochsenkarren und unzählige Trachtengruppen aus ganz Sardinien ziehen durch die Via Roma.
Sant’Efisio Fest in Cagliari
Die Geschichte von Sant'Efisio
1652 wurde Sardinien von der Pest heimgesucht. Die Hälfte der Bevölkerung von Cagliari starb. Überall herrschte Tod und Verzweiflung. Das Volk wandte sich an Efisio di Elia, einen Märtyrerheiligen, der im Jahre 303 in Nora enthauptet worden war, weil er sich geweigert hatte, den christlichen Glauben zu verleugnen. Er wurde in Cagliari in der Kirche Stampace die heute Chiesa di Sant’Efisio heißt, inhaftiert und dann heimlich nach Nora an die Küste von Cagliari gebracht, um zu verhindern, dass das Volk gegen seine Strafe protestiert. Efisio wurde dann am Strand von Nora von einem römischen Soldaten enthauptet.
Die Tradition
Die Gemeinde hat ein Gelübde abgelegt. Wenn Sant'Efisio die Stadt von der Pest befreie, würden die Menschen jedes Jahr zu Gedenken an seine Tat eine Statue von Sant'Efisio in einer Prozession von der Kirche in Cagliari zur Kirche in Nora tragen. Jedes Jahr seit 1656, kommen am 1. Mai aus allen Provinzen Sardiniens die Menschen in ihren traditionellen Kostümen nach Cagliari, um in einer Prozession dem Heiligen Stant’Efisio dafür zu danken, dass er Cagliari von der Pest befreit hat.
Die größte religiöse Prozession der Welt
Das "Fest des Sant'Efisio" ist die größte und farbenprächtigste religiöse Prozession der Welt. Es ist die einzige religiöse Prozession, die 4 Tage dauert, der erste Mai ist der Haupttag, an dem die Statue Cagliari verlässt. Vor 1656 war der erste Mai das sardische "Erntedankfest", an dem die Bevölkerung Gott für die Frühlingsernte dankte.
Sassari begeht im Mai mit einem großen Aufgebot an Pferden die Calvacata Sarda und in Orosei ziehen kleine Boote in einer wunderschönen Fluss-Prozession den Cedrino entlang.
Anfang September öffnen sich in Oliena für einige Tage die Türen der einheimischen Bevölkerung. Bei den „Cortes Apertas a Oliena“ erfährt man das Leben und die Tradition der Region originalgetreu und gewinnt gleichzeitig auch einen Einblick in das soziale Leben der Bevölkerung.
Konzerte und Folklore-Tänze gehören ebenso zum Programm wie die Herstellung der regionalen Produkte: Wein, Käse, Honig, Olivenöl, Pasta und verführerische Süßigkeiten. Die besondere Kultur des sardischen Brotbackens erlebt man bei einer Ausstellung, in einem historischen Gebäude, im Zentrum von Oliena.
Finden Sie in der gastfreundlichen Atmosphäre des Hotels Sa Muvara den idealen Ort in der Bergwelt der Barbagia, um hautnah die Lebensfreude der Einheimischen zu spüren. Am letzten Wochenende im Oktober findet das 3-tägige Kastanienfest in Aritzo statt - begleitet von Musik und Folklore und natürlich kulinarischen Köstlichkeiten der Region.
Der Sardinien-Spezialist Oscar Reisen zeigt Ihnen gerne die Möglichkeiten dieser individuellen Insel-Erlebnisse auf und stellt ein ganz individuell für Sie organisiertes Programm für Ihre Reise oder Incentive Gruppe zusammen.
Nur wenige Meter vom Hotel Sa Muvara entfernt befindet sich das Etnografische Museum. In schönen, hellen Ausstellungsräumen finden Sie Beispiele von traditionellen Trachten, verzierte Truhen aus Kastanienholz, historische Werkzeuge und die Geschichte des Schneehandels und der Wachszieher aus früheren Zeiten.
Ein schattiger Weg führt durch den Parco Comunale hinunter zum Dorf. Im Zentrum nahe der Kirche finden Sie das erst kürzlich eröffnete Museum Mura mit Gemälden des gleichnamigen Künstlers Antonio Mura (geb. 1902 in Aritzo). Besonders seine religiöse Malerei findet sich in vielen Kirchen in Italien und Sardinien wieder.
Fast am Ende des Dorfes lohnt der nächste Besuch des Casa Devilla. Hier wohnte einst die Familie Devilla, welche durch den Handel mit Eis reich wurde. Heute gehört das Haus der Gemeinde Aritzo und man kann die verschiedenen Räumlichkeiten dieses Hauses besichtigen.
Ganz in der Nähe befindet sich auch das ehemalige Gefängnis aus historischer Zeit.
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